Die Schauburg Hannover wurde am 15. Mai 1911 an der Hildesheimer Straße nahe dem Aegidientorplatz eröffnet. Bauherr war ein privates Theaterkonsortium die architektonische Planung lag bei Franz Bubenzer in Zusammenarbeit mit Wilhelm Leyn und Rudolf Goedecke. Das repräsentative Gebäude war von Beginn an als Schauspielhaus für anspruchsvolles Sprechtheater konzipiert. In den 1920er und 1930er Jahren entwickelte sich die Bühne zu einer der angesehensten Theaterstätten Norddeutschlands mit klassischem und zeitgenössischem Repertoire. 1923 pachtete die Stadt Hannover das Haus, 1925 ging es in städtischen Besitz über und firmierte fortan als „Städtisches Schauspielhaus“. Am 9. Oktober 1943 wurde die Schauburg bei einem schweren Luftangriff zerstört. Der Theaterbetrieb wurde anschließend an anderer Stelle, unter anderem im Ballhof, fortgeführt. (Foto alt: Edmund Lill)


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